Verfasst von: AmZ | Januar 5, 2010

Ihr Cholesterinspiegel

Alles in Butter?

Cholesterin ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers, wichtig zur Bildung der Zellmembran und von Hormonen. Doch wie sollte man auf einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut reagieren? Während manche einen Cholesterinwert über 200 mg/dl fast schon für ein Todesurteil halten, vermuten andere hinter der Cholesterinhysterie eine Kampagne von Pharmariesen und Margarineindustrie. Die Wahrheit liegt, wie sooft, wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

Gesamtcholesterin – HDL – LDL

Es ist schon auffällig, wie manches überbewertet und manches völlig vernachlässigt wird. Seit Jahren steht fest, dass die Bestimmung des Gesamtcholesterins nicht viel bringt und man zumindest die Unterfraktionen HDL („das gute Cholesterin“) und LDL („das böse Cholesterin“) bestimmen lassen sollte. Das Verhältnis LDL zu HDL sollte das 3 bis 4-fache nicht überschreiten. Außerdem weiß man, dass Cholesterin leicht oxidieren kann. Bei Speiseölen würde man von „ranzig werden“ sprechen. Erwiesen ist, dass nur oxidiertes LDL Cholesterin zur Gefäßverkalkung führt. Schutz vor Oxidation des Cholesterins bieten viele Naturstoffe – Obst und Gemüse, Naturextrakte fast generell, wie etwa Granatapfelextrakt, manche Gewürze wie Curcuma sowie einige Vitamine und Spurenelemente. Von schulmedizinischen Medikamenten ist kein Schutz vor Oxidation, sondern eher das Gegenteil zu erwarten.

Risikofaktoren CRP und Homocystein

Sehr vernachlässigt werden der CRP-Wert (C-reaktives Protein) und vor allem das Homocystein. Ein CRP-Wert über 1 deutet auf eine Entzündung hin, deren Ursachen man herausfinden sollte. Sind gleichzeitig CRP und Cholesterin erhöht, kann das einen erheblichen Risikofaktor für die Gefäße darstellen. Genauso riskant ist ein erhöhter Homocyteinspiegel im Blut (ein Wert über 8 ist ein Alarmsignal), der auf eigene Kosten bestimmt werden muss. Doch es gibt eine einfache Lösung: Homcystein lässt sich leicht mit der langrfristigen Einnahme der Vitamine B6, B12 und Folsäure senken.

Chemische Cholesterinsenker

Statine, zum Beispiel, werden häufig zu oft und zu schnell verschrieben. Als Nebenwirkung ist etwa ein manchmal dramatischer Anstieg der Leberwerte zu beobachten. Auch Muskelschmerzen und Herzprobleme können eintreten. Warum also nicht zuerst die nebenwirkungsfreien, natürlichen Cholesterinsenker probieren? Sie wirken noch dazu immer auch antioxidativ.

Natürliche Cholesterinsenker

Das sind zum Beispiel Omega 3 Fettsäuren, wobei Krill Öl durch seinen großen Anteil an Astaxanthin dem Fischöl vorzuziehen ist. Auch Palmkernölextrakt, Jiaogulan, Curcuma und Vulkangestein reduzieren Cholesterin. Wichtig darüber hinaus: Sanierung der Darmflora durch Milchsäurebakterien, ballaststoffreiche Ernährung, Ausdauersport – in jedem Alter. Um die Gretchenfrage „Butter oder Margarine“ zu klären, darf ich ihnen versichern, dass ein dünn bestrichenes Butterbrot den Cholesterinspiegel nicht beeinflusst. Gehärtete Fette, wie sie in Margarine enthalten sind, sollten hingegen vermieden werden. Ist das Cholesterin so massiv erhöht, dass es ohne synthetische Stoffe nicht gesenkt werden kann, sollte man zumindest gleichzeitig Co-Enzym Q10 verabreichen. Die körpereigene Produktion des wichtigen Energielieferanten für Herz- und Skelettmuskel kann durch chemische Cholesterinsenker gestört werden.

Ausführliche Informationen zur natürlichen Regulierung des Cholesterinspiegels finden sie unter: http://www.naturundtherapie.net

Autor:
Dr. med. Michael Ehrenberger
www.vitalakademie.at
http://www.tv-gesundheit.at
http://www.radio-gesundheit.at

Foto:
kleinlive


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: